Author Topic: Entzerren von Monitor und Frontboxen  (Read 1554 times)

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tthorsten

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Entzerren von Monitor und Frontboxen
« on: April 08, 2014, 14:10 »
Soo ich wollte da mal eine These in den Raum werfen
ich arbeite ja eher mit älteren Lautsprechern oder Selbstgebrauten ergo es gibt dafür wenn überhaupt einen eher veralteten Controller oder halt einen nicht orginalen oder gar keinen - ganz beliebt ist immer der Behringer DCX 2496 der durch seine drei Inputs es ermöglicht  ein FOH und vier wege Monitor controlling zu machen mit CSA und EFA und Sub Top Trennung auch im Drum und Sidefill.
Die Inputs werden dabei mit einem IBM X41tablett PC als Vorort EQ und Delay benutzt die Outputs als Entzerrung der Box.

In der Regel messe ich die Boxen dann draussen oder in einem möglichst grossen Lager in ca 1m Abstand auf einem STativ oder einen üblichen 120cm hohen Subwoofer als Messklotz.

Mit aufkommen der Digitalpulte bin ich dazu übergegangen den Kostenfaktor Controller weg zu sparen das bei 01V , DDX und X32 etc auch super klappt finde ich  denn ich lade auf dem output den Boxen EQ und im Input des Kanals einen sagen wir  Mikrofon EQ.

In letzter Zeit bin ich dazu übergegangen recht homogen auf allen Channels Sennheiser 935 und Rode NT5 zu verwenden  - tendenziell gibt es da zwar noch ein paar 906 und 905 für die Snare und co aber das könnte man eigentlich alles RAdikal durch 935er und NT5en ersetzen - spielt von den Kosten fast keine Rolle kosten ja alle Mikros so um die 180euro. Was ich nicht einsehe ist ein SM58 oder die üblichen klassiker zu verwenden diese zeiten sind vorbei und es gibt einmal im Jahr einen Sänger der sagen wir mal besser oder schöner klingen könnte wenn kein Sennheiser 935 am start ist - aber 95% aller Sänger udn auch Instrumente klingen damit besser.
Klar BD da gibts die Sennheiser 902 und 909 kombination  an Audix D6 und Beta 52 mit SM 91 hab ich mich dann auch satt gehört.
Die radikale vewendung von nur zwei Mikrofon typen  bzw eigentlich könnte man auch nur eines nehmen und das NT5 in ein Handheld gehäuse stecken macht meiner Meinung nach das ganze super homogen.

Ach so ja und natürlcih hab ich auch lauter gleiche wedges und bässe am Start eben so die Infills.


Zur Frage - könnte ich denn nicht gleich ein 935er als MEssmikro nehmen , denn dann würde ich doch noch mehr Gain befor Feedback herrausholen ich verwende ja eh immer dieses.

Ich habe auch festgestellt das manche amps grade die eher preisgünsgigen eher zum Koppeln zu neigenen scheinen als  meine Dynacord LX2200, PSE SM 2000 oder Chevin A3000 oder die Hoellsterns - kann das sein udn wenn ja wie ist das erklärbar ?
Das hab ich auch schon so von anderen gehört die sagen  grade der sprung auf Hoellstern an ihren Wedges hätte noch mal signifikant was verbessert.

DAs ganze fällt einem aber irgendwie nur auf wenn man immer das selbe Material dabei hat und nciht die üblichen Verleiher was gard im lager übrig ist oder cool zu disponieren war geschichte
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Re: Entzerren von Monitor und Frontboxen
« Reply #1 on: April 08, 2014, 16:53 »

Zur Frage - könnte ich denn nicht gleich ein 935er als MEssmikro nehmen , denn dann würde ich doch noch mehr Gain befor Feedback herrausholen ich verwende ja eh immer dieses.

Ich habe auch festgestellt das manche amps grade die eher preisgünsgigen eher zum Koppeln zu neigenen scheinen als  meine Dynacord LX2200, PSE SM 2000 oder Chevin A3000 oder die Hoellsterns - kann das sein udn wenn ja wie ist das erklärbar ?
Das hab ich auch schon so von anderen gehört die sagen  grade der sprung auf Hoellstern an ihren Wedges hätte noch mal signifikant was verbessert.

Einmessen mit den Mikros macht wenig Sinn. Es kann aber durchaus sinnvoll sein, bei eingemessener Anlage mal zu schauen, welche Frequenzen am meisten in die Mikros 'überspreichen' und diese ggf. noch etwas zu 'ziehen'. Wenn's beim Monitoring auf das letzte zehntel dB Gbf ankommt, dann bringt evtl. eine Messung Mikro - Lautsprecher noch was, allerdings ändert sich das alles wieder wenn jemand vor'm Mikro steht oder es bewegt.

Eine Endstufe verstärkt ein Signal linear. Daher kann sie erstmal keinen Einfluss auf den Klang haben. Es gibt meiner Meinung nach aber einige Seiteneffekte, die durchaus eine Auswirkung haben können:
- Monitore werden gerne hintereinander gehängt, dadurch bekommt der Dämpfungsfaktor (und der Kabelquerschnitt) eine höhere Bedeutung. Hier gibt es durchaus Unterschiede
- Theoretisch können Endstufen mit höherem Klirrfaktor (wenn's der richtige ist) als lauter wahrgenommen werden
- Im Zusammenhang mit der niedrigeren Impedanz kann einem schwachen Amp bei Impulsen die 'Puste' ausgehen, was auch das Klangempfinden einschränkt.

Tomy
Dipl.-Ing.(FH) Thomas Neumann
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